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Das ändert sich 2022!

Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu und das neue Jahr 2022 steht schon vor der Tür. Und damit du einen ers­ten Über­blick erhälst, was sich im neu­en Jahr so alles ändert, schau­en wir uns jetzt eini­ge Ände­run­gen an die im neu­en Jahr 2022 in kraft treten.

Einwegpfand

Bis­her war es so, dass nicht alle Ein­weg­fla­schen und Dosen mit dem Ein­weg­pfand von 0,25 Euro belegt waren. Ab dem 01.01.2022 wird sich das nun ändern. 

Um das Pfand­sys­tem zu ver­ein­fa­chen wer­den auf alle Dosen und Ein­weg­plas­tik­fla­schen 0,25 Euro Ein­weg­pfand fäl­lig. Also auch auf z. B. Säf­te, Smoot­hies, alko­ho­li­sche Misch­ge­trän­ke und der­glei­chen, die bis­her vom Pfand befreit waren. 

Nur für die Mil­ch­lob­by gibt es noch eine Aus­nah­me bis 2024. Das heißt Milch­ge­trän­ke, wel­che in Ein­weg­plas­tik­fla­schen ver­kauft wer­den, sind auch noch wei­ter­hin Pfand­frei. Das gilt aber nicht mehr für Ener­gy­drinks mit Milch­be­stand­teil, wel­che in Dosen ver­kauft wer­den. Dosen wer­den nun all­ge­mein mit 0,25 Euro Ein­weg­pfand belegt.

Ver­giss aber nicht, auch wenn es auf die Ein­weg­fla­schen ein Pfand gibt, sind die­se nicht mit den Mehr­weg­fla­schen zu ver­glei­chen. Denn die Ein­weg­fla­schen wer­den, wie der Name schon sagt, nicht wie­der­be­füllt, son­dern lan­den nach jedem Gebrauch im Müll.



Plastiktüten

Ab dem 01.01.2022 sind Ein­weg-Plas­tik­tü­ten, bis auf weni­ge Aus­nah­men, ver­bo­ten. In vie­len Geschäf­ten sind die Ein­weg-Plas­tik­tü­ten bereits aus den Geschäf­ten ver­schwun­den und wur­den durch Ein­weg-Papier­tü­ten ersetzt.

Es gibt aber zwei Aus­nah­men vom Ver­bot. Zum einen sind die dün­nen Plas­tik­tü­ten, wel­che du z. B. im Super­markt in der Obst­ab­tei­lung fin­dest, wei­ter­hin erlaubt. Dick­wan­di­ge Plas­tik­tü­ten die zur mehr­fa­chen Nut­zung gedacht sind, sind eben­falls wei­ter­hin erlaubt. 

Wenn du dei­nem Geld­beu­tel und der Umwelt aber einen Gefal­len tun willst, dann nut­ze am bes­ten Mehr­weg­ta­schen, egal ob aus Stoff oder Plas­tik. Denn auch die Ein­weg-Papier­tü­ten sind nicht beson­ders Umwelt­freund­lich. Zwar zer­fal­len die­se in der Natur rela­tiv schnell und ver­schmut­zen dadurch die Umwelt nicht so stark wie Plas­tik­tü­ten, aller­dings wird auch bei der Her­stel­lung von Papier­tü­ten sehr viel Ener­gie, Was­ser und Che­mi­ka­li­en benö­tigt. Und sie kos­ten auch jedes Mal Geld wenn du sie an der Kas­se erneut kau­fen musst.

Defekte Elektrogeräte

Zukünf­tig kannst du dei­ne defek­ten Elek­tro­ge­rä­te auch im Super­markt und Dis­coun­ter abge­ben. Klei­ne Elek­tro­ge­rä­te, wie z. B. Taschen­lam­pen, Taschen­rech­ner und der­glei­chen kön­nen nun auch im Super­markt abge­ge­ben wer­den und das ohne, dass ein neu­es Pro­dukt dort gekauft wer­den muss. Grö­ße­re Elek­tro­ge­rä­te, wie z.B. Fern­se­her, kön­nen aber nur abge­ge­ben wer­den, wenn auch gleich­zei­tig ein neu­es Gerät gekauft wird. 

Aller­dings müs­sen nur Super­märk­te und Dis­coun­ter alte Gerä­te zurück neh­men, wel­che eine Laden­flä­che haben die grö­ßer als 800 Qua­drat­me­ter ist und die Läden selbst mehr­mals im Jahr Elek­tro­ge­rä­te ver­kau­fen. Die neu­en Rege­lun­gen tre­ten im Janu­ar 2022 in Kraft. Es gibt aber eine Über­gangs­frist von 6 Mona­ten für den Han­del. Das heißt, der Han­del hat bis Juli 2022 Zeit, die neu­en Regeln umzusetzten.

Gewährleistung

Für Käu­fe ab dem 01.01.2022 ändern sich auch die Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che des Kun­den. Hier aber nicht die Gewähr­leis­tung mit der Garan­tie ver­wech­seln. Die Gewähr­leis­tung ist vom Gesetz­ge­ber vor­ge­ge­ben und beträgt zwei Jah­re, die Garan­tie ist eine frei­wil­li­ge Leis­tung des Her­stel­lers oder Händ­lers und die Bedin­gun­gen kön­nen hier von die­sen selbst fest­ge­legt werden.

Bis­her war es bei der gesetz­li­chen Gewähr­leis­tung so, dass für die ers­ten 6 Mona­te nach dem Kauf eine so genann­te Beweis­last­um­kehr bestand. Das heißt, der Händ­ler muss­te nach­wei­sen, dass der Defekt durch den Käu­fer her­vor­ge­ru­fen wur­de. Nach den 6 Mona­ten war der Käu­fer in der Pflicht nach­zu­wei­sen, dass der Feh­ler bereits zum Zeit­punkt des Kaufs bestand. 

Für Käu­fe ab dem 01.01.2022 wird die Beweis­last­um­kehr nun zuguns­ten der Käu­fer auf ein Jahr ver­län­gert. Das bedeu­tet, tritt ein Feh­ler inner­halb des ers­ten Jah­res nach Kauf auf, muss der Händ­ler nach­wei­sen, dass der Kun­de für den Feh­ler ver­ant­wort­lich ist.

Automatische Vertragsverlängerung

Bei vie­len Ver­trä­gen ist die still­schwei­gen­de Ver­trags­ver­län­ge­rung nur noch dann zuläs­sig, wenn sich der Ver­trag auf unbe­stimm­te Zeit ver­län­gert und man eine Kün­di­gungs­frist von höchs­tens einem Monat hat. Die­se Ände­rung gilt für Ver­trä­ge, die ab dem 01. März 2022 abge­schlos­sen wer­den. Für Ver­trä­ge die vor dem 01. März 2022 abge­schlos­sen wer­den, gel­ten wei­ter­hin die alten Regeln, dass eine auto­ma­ti­sche Ver­trags­ver­län­ge­rung von bis zu einem Jahr mög­lich ist. 

Für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­trä­ge gilt die­se Neue­rung aber bereits seit dem 01. Dezem­ber 2021. Von die­sen neu­en Regeln sind aber unter ande­rem Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge ausgenommen.

Kündigungsbutton

Es wird ein so genann­ter Kün­di­gungs­but­ton für online abge­schlos­se­ne Ver­trä­ge ein­ge­führt. Bis­her war der Abschluss eines Ver­tra­ges online meist sehr ein­fach mög­lich, bei der Kün­di­gung konn­te es unter Umstän­den aber auch mal kom­pli­zier­ter wer­den. Aus die­sem Grund wird der Kün­di­gungs­but­ton eingeführt. 

Über die­sen soll es mit einem Klick mög­lich sein, sei­ne online geschlos­se­nen Ver­trä­ge zu kün­di­gen. Eben­falls musst du nach der Kün­di­gung über den Kün­di­gungs­but­ton unmit­tel­bar eine Ein­gangs­be­stä­ti­gung dei­ner Kün­di­gung erhal­ten. Dadurch kann ein Anbie­ter auch nicht mehr behaup­ten, dei­ne Kün­di­gung nicht erhal­ten zu haben. 

Der Kün­di­gungs­but­ton muss bis spä­tes­tens 01. Juli 2022 ein­ge­führt wer­den. Und über den Kün­di­gungs­but­ton kön­nen auch Ver­trä­ge gekün­digt wer­den, die vor die­sem Datum online abge­schlos­sen wur­den. Von die­ser Rege­lung sind aller­dings Web­sei­ten, die z.B. Finanz­dienst­leis­tun­gen anbie­ten, ausgenommen.

Gültigkeit von Führerscheinen

Neue Füh­rer­schei­ne haben bereits seit eini­gen Jah­ren ein Ablauf­da­tum. Auch wur­de bereits vor eini­ger Zeit beschlos­sen, dass auch die alten Füh­rer­schei­ne Schritt für Schritt durch neue Füh­rer­schei­ne ersetzt wer­den sollen. 

Im neu­en Jahr lau­fen nun die ers­ten alten Füh­rer­schei­ne ab. Wenn dein Füh­rer­schein bis zum 31.12.1998 aus­ge­stellt wor­den ist, dann gel­ten fol­gen­de Stich­ta­ge, bis zu dem der alte Füh­rer­schein umge­tauscht wer­den muss:

Geburts­jahrStich­tag
vor 195319.01.2033
1953 – 195819.01.2022
1959 – 196419.01.2023
1965 – 197019.01.2024
ab 197119.01.2025

Wenn dein Füh­rer­schein ab dem 01.01.1999 aus­ge­stellt wor­den ist, dann gel­ten fol­gen­de Stich­ta­ge, bis zu dem der alte Füh­rer­schein umge­tauscht wer­den muss:

Aus­stel­lungs­jahr (Füh­rer­schein)*Stich­tag
1999 – 200119.01.2026
2002 – 200419.01.2027
2005 – 200719.01.2028
200819.01.2029
200919.01.2030
201019.01.2031
201119.01.2032
2012 – 18.01.201319.01.2033
*wenn du vor 1953 gebo­ren bist, zählt immer der 19.01.2033 als Stich­tag, unab­hän­gig wann der Füh­rer­schein aus­ge­stellt wurde

elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

Ab dem 01.01.2022 gibt es die elek­tro­ni­sche AU-Beschei­ni­gung. Das bedeu­tet, dass der Arzt die Krank­mel­dung direkt an die Kran­ken­kas­se sen­det und du somit nur noch die AU-Beschei­ni­gung an dei­nen Arbeit­ge­ber wei­ter­lei­ten musst. 

Aber auch hier ist geplant, dass die Kran­ken­kas­sen ab dem 01. Juli 2022 dei­nen Arbeit­ge­ber über die Krank­mel­dung unter­rich­ten. Damit müss­test du dann auch nicht mehr dem Arbeit­ge­ber die AU-Beschei­ni­gung zusen­den, denn das wür­de dann dei­ne Kran­ken­kas­se für dich übernehmen.

eRezept

Eine wei­te­re prak­ti­sche Neue­rung, näm­lich das digi­ta­le Rezept, auch eRe­zept genannt, wird wohl doch nicht mehr wie geplant zum 01.01.2022 flä­chen­de­ckend ein­ge­führt. Der neue Gesund­heits­mi­nis­ter hat die Ein­füh­rung vor­erst gestoppt, da die erfor­der­li­chen tech­ni­schen Sys­te­me wohl nocht nicht flä­chen­de­ckend zur Ver­fü­gung ste­hen. Einen neu­en Ter­min, zu wann das eRe­zept ein­ge­führt wer­den soll, gibt es bis­her noch nicht.

Grundfreibetrag

Der Grund­frei­be­trag steigt 2022 von 9.744 Euro auf 9.948 Euro im Jahr an. Das bedeu­tet, dass du erst ab der Über­schrei­tung die­ses Betra­ges Ein­kom­men­steu­er zah­len musst. Für Ehe­paa­re und ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner ver­dop­pelt sich der Grund­frei­be­trag auf ins­ge­samt 19.896 Euro im Jahr.

Mindestlohn

Eben­falls steigt der gesetz­li­che Min­dest­lohn zum 01. Janu­ar 2022 von 9,60 Euro auf 9,82 Euro pro Stun­de an. Und am 1. Juli 2022 erfolgt eine wei­te­re Erhö­hung auf dann 10,45 Euro pro Stunde.

Mindestausbildungsvergütung

Auch die gesetz­li­che Min­dest­aus­bil­dungs­ver­gü­tung steigt. Aus­bil­dungs­be­trie­be müs­sen zum Aus­bil­dungs­be­ginn min­des­tens 585 Euro pro Monat für das ers­te Aus­bil­dungs­jahr zah­len. Die Min­dest­ver­gü­tung stei­gert sich dann auch in den dar­auf fol­gen­den Aus­bil­dungs­jah­ren. Im zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr sind es dann min­des­tens 690,30, im drit­ten 789,75 Euro und im vier­ten 819 Euro.

EEG-Umlage

2022 soll auch die EEG-Umla­ge gesenkt wer­den und zwar von 6,5 Cent/kWh auf dann 3,723Cent/kWh. Das ist eine Redu­zie­rung um fast 43%. Aller­dings muss die Sen­kung der EEG-Umla­ge lei­der nicht zwangs­läu­fig dazu füh­ren, dass auch dein Stom­preis sinkt.



CO2-Steuer

Die CO2-Steu­er steigt 2022 von 25 Euro auf 30 Euro pro Ton­ne CO2. Der Anstieg um 5 Euro dürf­te damit Heiz­öl, Die­sel und Ben­zin im Schnitt um etwa 1,7 Cent pro Liter verteuern.

Porto

2022 wird auch das Por­to für Post­kar­ten und Brie­fe teurer. 

Das Por­to für die Post­kar­te erhöht sich um 0,10 Euro auf dann 0,70 Euro. Das Por­to für alle Brief­for­ma­te erhöht sich um 0,05 Euro. Ein Stan­dard­brief kos­tet dann 0,85 Euro statt wie bis­her 0,80 Euro und ein Maxi­brief 2,75 Euro statt 2,70 Euro. 

Eben­falls steigt auch er Preis für die Zusatz­leis­tung „Prio“ um 0,10 Euro auf dann 1,10 Euro. Das Stan­dard-Ein­schrei­ben und das Ein­schrei­ben Ein­wurf wird jeweils um 0,15 Euro teu­rer und kos­tet dann 2,65 Euro für das Stan­dard­ein­schrei­ben und 2,35 Euro für das Ein­schrei­ben Einwurf.

Richtig heizen

So lang­sam wird es drau­ßen ja wirk­lich kalt und das bedeu­tet auch, dass wir Zuhau­se die Hei­zung hoch dre­hen. Und damit du nächs­tes Jahr kei­ne böse Über­ra­schung bei der Neben­kos­ten­ab­rech­nung erlebst, geben wir dir 10 nütz­li­che Tipps, wie du am effek­tivs­ten heizt und dadurch eini­ges an Ener­gie und Geld spa­ren kannst. Denn die Heiz­kos­ten machen einen gro­ßen Teil unse­rer Neben­kos­ten aus. Und auch wegen den ste­tig stei­gen­den Ene­rie­kos­ten macht es durch­aus Sinn das eige­ne Heiz­ver­hal­ten ein­mal zu überprüfen. 

Funktionsweise Heizkörperthermostat

Zu aller erst müs­sen wir ein­mal ver­ste­hen wie die nor­ma­len Heiz­kör­per­ther­mo­sta­te eigent­lich funk­tio­nie­ren. Auf einem Heiz­kör­per­ther­mo­stat befin­den sich Zah­len von 1 bis 5. Bei den meis­ten Reg­lern befin­den sich zwi­schen den Zah­len zur Unter­tei­lung noch Stri­che und eini­ge Reg­ler haben auch noch zusätz­li­che Sym­bo­le, wie z. B. eine Schneeflocke.

Was aber vie­le nicht wis­sen ist, dass sich hin­ter den Zah­len die gewünsch­te Zim­mer­tem­pe­ra­tur ver­birgt. Das heißt, wir stel­len mit dem Ther­mo­stat nicht ein wie stark die Hei­zung hei­zen soll, son­dern auf wel­che Tem­pe­ra­tur sie hei­zen soll. Aber für wel­che Tem­pe­ra­tu­ren ste­hen dann eigent­lich die ein­zel­nen Zahlen? 

In der fol­gen­den Tabel­le siehst du, wel­che Zahl auf dem Ther­mo­stat für wel­che Ziel­tem­pe­ra­tur steht. 

Zahl auf Ther­mo­statZiel­Tem­pe­ra­tur
112°C
216°C
320°C
424°C
528°C

Hast du dein Ther­mo­stat also auf 3 ste­hen, ent­spricht das einer Ziel­tem­pe­ra­tur von 20 Grad. Sobald die 20 Grad erreicht sind, regelt das Ther­mo­stat die Hei­zung herunter.

Um die Tem­pe­ra­tur auch etwas gra­nu­la­rer ein­stel­len zu kön­nen, gibt es bei vie­len Ther­mo­sta­ten auch noch Stri­che zwi­schen den Zah­len. Hier­bei steht jeder Strich für 1 Grad mehr. 

Auch gibt es vie­le Ther­mo­sta­te die zusätz­li­che Sym­bo­le ent­hal­ten. Die­se die­nen dazu schnell gewis­se Stan­dard­tem­pe­ra­tu­ren ein­stel­len zu kön­nen. Wel­che Tem­pe­ra­tu­ren sich hin­ter den ein­zel­nen Sym­bo­len ver­ber­gen, fin­dest du in die­ser Tabelle:

Sym­bolZiel­tem­pe­ra­tur
Schnee­flo­cke oder SternFrost­schutz­stel­lung
Halb­mondNacht­ab­sen­kung auf 14°C
Son­neGrund­ein­stel­lung auf 20°C

Welche Zimmertemperatur?

Nach­dem wir nun wis­sen, was es mit den Zah­len auf den Ther­mo­sta­ten auf sich hat, soll­ten wir uns als nächs­tes Gedan­ken dar­über machen, wel­che Wunsch­tem­pe­ra­tur wir in den ent­spre­chen­den Zim­mern haben wol­len. Denn der Flur oder die Küche muss meis­tens nicht so warm sein wie das Wohnzimmer. 

Hier­bei ist es wich­tig die per­sön­li­che Wohl­fühl­tem­e­ra­tur her­aus­zu­fin­den. Denn mit jedem Grad weni­ger kannst du 5–10% an Heiz­kos­ten ein­spa­ren. Für die meis­ten Men­schen sind 20 Grad eine ange­neh­me Zim­mer­tem­pe­ra­tur. Im Schlaf­zim­mer und der Küche darf es auch weni­ger sein. Ent­schei­dend ist, dass du dich wohlfühlst.

Zimmertemperatur über den Tag über variieren

Ein wei­te­rer Tipp der dei­ne Heiz­kos­ten nach­hal­tig sen­ken kann, ist die Tem­pe­ra­tur den Tag über zu vari­ie­ren. Wenn du z. B. nicht Zuhau­se bist oder schläfst, musst du dein Wohn­zim­mer nicht auf 20 Grad hei­zen. Für die­se Zei­ten kannst du die Hei­zung um eini­ge Grad her­un­ter dre­hen, z.B. auf 17 Grad. Wenn du meh­re­re Tage nicht Zuhau­se bist, kannst du die Tem­pe­ra­tur auch noch wei­ter absen­ken. Das glei­che gilt auch für dei­ne ande­ren Räu­me, wie z. B. dei­nem Bade­zim­mer, dei­nem Büro und dergleichen.

Digitale Heizkörperthermostate

Damit du aber nicht dau­ernd dar­an den­ken musst, das Ther­mo­stat rich­tig ein­zu­stel­len, bie­ten sich digi­ta­le Ther­mo­sta­te an. Mit die­sen kannst du Grad­ge­nau dei­ne Wunsch­tem­pe­ra­tur ein­stel­len und auch Heiz­pro­fi­le hin­ter­le­gen. Also zu wel­chen Uhr­zei­ten bzw. Tagen wel­che Tem­pe­ra­tur ein­ge­stellt wer­den soll. Damit kannst du ganz ein­fach ein­stel­len, dass dei­ne Hei­zung wäh­rend du schläft oder du auf der Arbeit bist auf eine nied­ri­ge­re Tem­pe­ra­tur ein­ge­stellt ist und kurz bevor du auf­stehst oder nach Hau­se kommst anfängt auf dei­ne Wohl­fühl­tem­e­ra­tur zu hei­zen. Und je nach Modell gibt es auch die Mög­lich­keit von unter­wegs die Tem­pe­ra­tur zu regeln.

Heizung entlüften

Eben­falls soll­test du regel­mä­ßig dei­ne Hei­zung ent­lüf­ten. Spä­tes­tens aber dann, wenn die Hei­zung glu­ckert oder nicht mehr rich­tig warm wird. Denn mit der Zeit kann sich Luft im Heiz­kreis­lauf bil­den. Da Luft aber ein schlech­ter Wär­me­lei­ter ist, ver­rin­gert Luft im Heiz­kreis­lauf die Effi­zi­enz der Heizung. 

Heizkörper und Thermostat nicht abdecken oder zustellen

Wor­auf du auch unbe­dingt ach­ten soll­test ist, dass du dei­nen Heiz­kör­per nicht abdeckst oder zustellst. Der Heiz­kör­per soll­te immer frei sein, denn nur so kann er opti­mal arbei­ten. Das heißt, kei­ne Möbel oder Vor­hän­ge vor die Hei­zung, denn dann kann sich die erwärm­te Luft nicht rich­tig im Raum ver­tei­len, was zu erhöh­ten Heiz­kos­ten führt, da die Hei­zung nicht effek­tiv arbei­ten kann.

Eben­falls soll­te auch dein Ther­mo­stat immer frei sein, denn nur so kann die­ses die Zim­mer­tem­pe­ra­tur gut erfas­sen und die Hei­zung kor­rekt regeln. Steht z.B. ein Sofa vor dei­nem Ther­mo­stat kann es sein, dass sich die Wär­me hin­ter dem Sofa staut und das Ther­mo­stat die Hei­zung run­ter dreht, obwohl der Rest des Zim­mers noch nicht auf der gewünsch­ten Tem­pe­ra­tur ist. 

Rollläden und Vorhänge schließen

Ein wei­te­rer loh­nen­der Tipp ist, nachts die Roll­lä­den und Vor­hän­ge zu schlie­ßen. Denn wenn die Roll­lä­den geschlos­sen sind, bil­det sich zwi­schen dem Fens­ter und dem Roll­la­den eine Luft­bar­rie­re, wodurch der Wär­me­ver­lust über die Fens­ter mini­miert wer­den kann. Eben­so ver­hält es sich bei geschlos­se­nen Vor­hän­gen. Das kann die Wär­me­ver­lus­te durch das Fens­ter um etwa 20% verringern.

Heizlüfter nur im Notfall nutzen

Wenn du einen Heiz­lüf­ter Zuhau­se hast, dann soll­test du die­sen nur im Not­fall nut­zen, also wenn z. B. die Hei­zung nicht mehr funk­tio­niert. Denn Heiz­lüf­ter ver­brau­chen sehr viel Ener­gie. Daher ist ein Dau­er­be­trieb die­ser Gerä­te eine enor­me Ener­gie- und Geldverschwendung.

Richtig Lüften

Ein wei­te­rer Tipp ist das rich­ti­ge Lüf­ten. Denn rich­ti­ges Lüf­ten beugt nicht nur Schim­mel vor, son­dern kann auch rich­tig viel Geld spa­ren. Ver­mei­de es daher, dei­ne Fens­ter dau­er­haft zu kip­pen. Denn durch ein gekipp­tes Fens­ter fin­det nur ein gerin­ger Luft­aus­tausch statt. Aller­dings kühlt die Woh­nung und vor allem die Wän­de um das Fens­ter her­um sehr stark aus. Daher muss umso mehr Ener­gie auf­ge­wen­det wer­den um die Woh­nung wie­der auf die gewünsch­te Tem­pe­ra­tur zu hei­zen. Eben­falls kann dadurch die feuch­te Luft ver­mehrt an der kal­ten Wand kon­den­sie­ren und somit Schim­mel begünstigen.

Statt­des­sen soll­test du mehr­mals am Tag Stoß­lüf­ten. Denn beim Stoß­lüf­ten hast du inner­halb kür­zes­ter Zeit einen gro­ßen Luft­aus­tausch. Das heißt feuch­te, ver­brauch­te Luft wird nach außen abtrans­por­tiert und fri­sche Luft kommt in die Woh­nung. Zum Stoß­lüf­ten ein­fach die Fens­ter kom­plett öff­nen und nach 5–10 Minu­ten wie­der schließen. 

Und ver­giss nicht beim Lüf­ten immer dei­ne Hei­zung aus­zu­dre­hen, denn sonst heizt du sprich­wört­lich zum Fens­ter raus. Hier haben auch die digi­ta­len Heiz­kör­per­ther­mo­sta­te ihre Vor­tei­le, da die­se meis­tens eine Fens­ter-Offen-Erken­nung haben bzw. die­se über einen Sen­sor am Fens­ter wis­sen, wenn du das Fens­ter offen hast und dann die Hei­zung ausdrehen.

Wechsel des Energieversorgers prüfen



Und natür­lich macht es auch immer Sinn ein­mal zu schau­en, ob man durch einen Wech­sel des Ver­sor­gers sei­ne Kos­ten zusätz­lich sen­ken kann. Eine ein­fa­che Mög­lich­keit ver­schie­de­ne Ver­sor­ger mit­ein­an­der zu Ver­glei­chen ist ein Ver­gleichs­por­tal. Hier­rüber kannst du ganz ein­fach prü­fen, ob es einen güns­ti­ge­ren Anbie­ter für dich gibt. Aller­dings soll­test du nicht nur auf den Preis ach­ten, son­dern auch dar­auf, einen Ver­trau­ens­wür­di­gen Anbie­ter zu nutzen.

Debitkarte VS Kreditkarte: Was du bei einer Debitkarte beachten musst

Bei den meis­ten kos­ten­lo­sen Kar­ten, wel­che du zu dei­nem Kon­to dazu bekommst, han­delt es sich um eine Debit­kar­te und nicht um eine voll­wer­ti­ge Kre­dit­kar­te. Äußer­lich sehen sich die­se zum Ver­wech­seln ähn­lich, aber sie unter­schei­den sich in ihrer Funk­ti­on doch grundlegend! 

Denn so klein der Unter­schied im Namen ist, so groß ist er bei der Mög­lich­kei­ten, bei denen du die Kar­te ein­set­zen kannst. Denn vor allem im Urlaub kannst du mit einer Debit­kar­te unter Umstän­den Pro­ble­me bekom­men. War­um das so ist, was der Unter­schied zwi­schen den bei­den Kar­ten­ty­pen ist und wie du her­aus­fin­den kannst, ob du eine ech­te Kre­dit­kar­te oder nur eine Debit­kar­te besitzt, erfährst du hier.

Welche Karte hast du?

Mal Hand auf’s Herz, weißt du was für eine Art Kre­dit­kar­te du in dei­nem Geld­beu­tel hast? Eine Debit­kar­te oder eine Kreditkarte?

Um her­aus­zu­fin­den wel­che Kar­te du besitzt, schaue dir dei­ne VISA bzw. Mas­ter­card ein­mal genau­er an. Fin­dest du hier auf der Vor­der- oder Rück­sei­te der Kar­te das Wort „Debit“? Wenn ja, han­delt es sich bei dei­ner Kar­te um kei­ne ech­te Kre­dit­kar­te, son­dern um eine Debitcard.

Was ist der Unterschied?

Rein optisch unter­schei­den sich die Kar­ten, bis auf das Wort „Debit“, nicht von­ein­an­der. Aller­dings gibt es zwi­schen den bei­den Arten einen grund­le­gen­den Unter­schied. Denn die Debit­kar­te ist direkt mit dei­nem Kon­to ver­bun­den. Das heißt, wenn du etwas mit dei­ner Debit­kar­te zahlst, wird dies direkt von dei­nem Kon­to abge­bucht. Das hat den Vor­teil, dass du nur so viel Geld aus­ge­ben kannst, wie du auch auf dei­nem Kon­to hast und du dadurch dei­ne Aus­ga­ben bes­ser im Blick behal­ten kannst.

Im Gegen­satz dazu hast du bei einer Kre­dit­kar­te einen Kre­dit­rah­men auf dei­ner Kar­te. Das heißt, alles was du mit dei­ner Kre­dit­kar­te bezahlst, wird nicht direkt von dei­nem Kon­to abge­bucht, son­dern alle dei­ne Aus­ga­ben wer­den ein­mal im Monat abge­rech­net und von dei­nem Kon­to ein­ge­zo­gen. Bei einer Kre­dit­kar­te kannst du also auch mehr Geld aus­ge­ben als du aktu­ell zur Ver­fü­gung hast. 

Eben­falls besteht bei eini­gen Kre­dit­kar­ten die Mög­lich­keit, dass nicht der kom­plet­te Betrag den du in dem Monat aus­ge­ge­ben hast, auf ein­mal von dei­nem Kon­to abge­bucht wird, son­dern als Raten abge­bucht wer­den. Die­se Funk­ti­on soll­test du aller­dings eher nicht nut­zen, denn die Gebüh­ren wel­che hier­für anfal­len sind sehr hoch. Genaue­res fin­dest du in dem Preis­ver­zeich­nis dei­ner Kreditkarte. 

Mögliche Probleme mit einer Debitkarte

In die­sem grund­sätz­li­chen Unter­schied zwi­schen einer Debit- und einer Kre­dit­kar­te lie­gen auch die Pro­ble­me, wel­che du mit einer Debit­kar­te, vor allem im Urlaub, bekom­men kannst. Denn wenn du z. B. einen Miet­wa­gen oder ein Hotel buchst, ver­lan­gen vie­le Unter­neh­men eine Kre­dit­kar­te über die du die Kau­ti­on für den Miet­wa­gen bzw. das Hotel­zim­mer hin­ter­le­gen musst. Vie­le Unter­neh­men akzep­tie­ren aller­dings kei­ne Debit­kar­ten für die­se Trans­ak­ti­on. Wenn du also mit dei­ner Debit­kar­te einen Miet­wa­gen oder ein Hotel buchen möch­test, soll­test du bereits vor der Buchung klä­ren, ob es zu Pro­ble­men kom­men kann, wenn du mit einer Debit­kar­te zah­len möchtest.

Eben­falls soll­test du dar­an den­ken, dass du, sofern das Unter­neh­men eine Debit­kar­te akzep­tiert, auch genü­gend Geld auf dei­nem Kon­to hast, damit die Kau­ti­on hin­ter­legt wer­den kann. Der dann über die Debit­kar­te geblock­te Betrag für die Kau­ti­on ist damit aber auch auf dei­nem Kon­to geblockt. Das heißt, du kannst erst wie­der über das Geld ver­fü­gen, wenn der geblock­te Betrag von dem Unter­neh­men frei­ge­ge­ben wur­de. Auch kann es hier vor­kom­men, dass dies nicht sofort, son­dern mit eini­gen Tagen Ver­spä­tung passiert.

Zusammenfassung

Debitkarte

  • Bei der Debit­kar­te wird das Geld immer direkt von dei­nem Kon­to abge­bucht, daher kannst du nicht mehr Geld aus­ge­ben als du auf dem Kon­to hast.
  • Eine Debit­kar­te erhält man auch bei nied­ri­ger Bonität.
  • Die­se wer­den aller­dings nicht bei allen Hotels oder Auto­ver­mie­tern akzeptiert.

Kreditkarte

  • Bei einer Kre­dit­kar­te besitzt du einen Ver­fü­gungs­rah­men, also eine Kre­dit­li­nie, wel­che du für dei­ne Aus­ga­ben nut­zen kannst, daher wird das Geld nur ein­mal im Monat von dei­nem Kon­to abgebucht.
  • Für eine Kre­dit­kar­te muss man eine gute Boni­tät besitzen.
  • Eben­falls wer­den die­se meist ohne Pro­ble­me von Hotels und Miet­wa­gen­fir­men akzeptiert.
  • Bei Kre­dit­kar­ten besteht aller­dings die Gefahr der Über­schul­dung, da man mehr Geld aus­ge­ben kann als man besitzt und man schnel­ler den Über­blick ver­lie­ren kann, da das Geld nur ein­mal im Monat abge­bucht wird.
  • Eben­falls muss man teils sehr hohe Zin­sen zah­len, wenn man die Teil­zahl­funk­ti­on nutzt. Und da man bei der Teil­zahl­funk­ti­on immer nur einen Teil sei­ner Schul­den begleicht aber gleich­zei­tig immer wei­ter mit der Kre­dit­kar­te Geld aus­ge­ben kann, besteht hier eine sehr hohe Verschuldungsgefahr!

Energie sparen: Wie du 1.500€ bei Strom und Gas sparen kannst!

In die­sem Bei­trag erklä­ren wir dir, mit wel­chen ein­fa­chen Tipps du dei­nen Strom- und Gas­ver­brauch erheb­lich sen­ken und damit bis zu 1.500 Euro im Jahr spa­ren kannst! 

Spartipp 1: Passenden Topf verwenden und mit Deckel kochen

Wenn dein Topf klei­ner als dei­ne Herd­plat­te ist, ver­schenkst du jede Men­ge Ener­gie, da die­se an dei­nem Topf vor­bei geht. Daher nut­ze immer einen Topf der genau so groß oder etwas grö­ßer als dei­ne Herd­plat­te ist, damit die­se kom­plett abge­deckt ist.

Und koche nach Mög­lich­keit auch immer mit einem Deckel, damit kannst du eben­falls den Ener­gie­be­darf um bis zu 50% sen­ken. So kannst du im Jahr bis zu 30 Euro sparen.

Spartipp 2: Restwärme nutzen bzw. Backofen nicht vorheizen

Wenn du auf einem Cer­an­feld kochst, kannst du die Herd­plat­te bereits 5–10 Minu­ten vor­her abschal­ten. So kannst du die Rest­wär­me effek­tiv nutzen.

Eben­falls soll­test du dei­nen Back­ofen nicht vor­hei­zen. Es gibt nur weni­ge Gerich­te, bei denen der Back­ofen wirk­lich vor­ge­heizt sein muss. Bei den meis­ten, z.B. bei der Piz­za oder einem Auf­lauf, ist es in der Regel nicht nötig den Back­ofen vor­zu­hei­zen. In die­sen Fäl­len brau­chen die Gerich­te zwar etwas län­ger als auf der Packung oder im Rezept ange­ge­ben ist, aber du kannst die Ener­gie kom­plett und effek­tiv nut­zen. Auch hier kannst du die Rest­wär­me des Ofens nut­zen und die­sen 5–10 Min vor­her ausschalten. 

Mit die­sen bei­den Tricks kannst du im Jahr bis zu 20 Euro sparen.

Spartipp 3: Nur so viel Wasser erhitzen wie benötigt

Wie nutzt du dei­nen Was­ser­ko­cher? Erhitzt du immer nur so viel Was­ser wie du gera­de benö­tigst? Oder machst du den Was­ser­ko­cher meis­ten voll und schüt­test das Was­ser das zu viel ist ein­fach weg? Letz­te­res ver­braucht nicht nur unnö­tig Ener­gie und Was­ser, son­dern kos­tet dich auch bis zu 10 Euro zusätz­lich im Jahr! Des­halb erhitz­te am bes­ten nur so viel Was­ser, wie du gera­de benötigst.

Spartipp 4: Kühlschranktür zügig schließen

Lässt du dich auch ger­ne von dei­nem Kühl­schrank inspi­rie­ren? Das ist zwar bequem, kos­tet dich aber bis zu 10 Euro im Jahr. Daher bes­ser vor­her über­le­gen was du aus dem Kühl­schrank brauchst und die Tür dann schnell wie­der schließen.

Spartipp 5: Spülmaschine statt Handabwasch

Die­ser Tipp spart nicht nur Geld son­dern ist auch noch bequem. Wenn du dein Geschirr von Hand spülst benö­tigst du sehr viel mehr Was­ser und Ener­gie als wenn das dei­ne Spül­ma­schi­ne für dich macht. Wenn du dei­ne Spül­ma­schi­ne immer voll lau­fen lässt, anstatt dein Geschirr von Hand zu waschen, sparst du bis zu 30 Euro im Jahr und musst dich auch nicht mehr ums Spü­len drücken.

Spartipp 6: Kühlschrank auf 7Grad einstellen

Weißt du wie kalt es in dei­nem Kühl­schrank ist? Wenn nicht, soll­test du das drin­gend ein­mal über­prü­fen. Denn es reicht, wenn der Kühl­schrank auf 7°C ein­ge­stellt ist. Jedes Grad käl­ter kos­tet dich nur unnö­tig Geld. Hast du dei­nen Kühl­schrank z. B. auf 5°C ein­ge­stellt, kos­tet dich das bis zu 10 Euro im Jahr extra.

Spartipp 7: Waschmaschine mit Warmwasseranschluss nutzen

Wenn du eine Wasch­ma­schi­ne mit einem extra Warm­was­ser­an­schluss hast, dann nutz­te die­sen. Denn damit muss die Wasch­ma­schi­ne nicht das Was­ser selbst erhit­zen son­dern regu­liert den Zulauf von kal­tem und war­men Was­ser so, dass die gewünsch­te Tem­pe­ra­tur erreicht wird. Damit kannst du bis zu 30 Euro im Jahr sparen. 

Spartipp 8: Waschen ohne Vorwäsche

Bei den heu­ti­gen moder­nen Wasch­ma­schi­nen reicht es bei nor­mal ver­schmutz­ter Wäsche voll­kom­men aus, wenn man nur den Haupt­wasch­gang nutzt. Wenn du auf die Vor­wä­sche ver­zich­test sparst du damit nicht nur Was­ser, son­dern auch bis zu 10 Euro im Jahr.

Spartipp 9: Wäsche bei 30Grad waschen

Die moder­nen Wasch­mit­tel ent­fal­ten auch bereits bei nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren ihre vol­le Wasch­leis­tung. Daher ist es nicht nötig jede Wäsche bei 60°C oder mehr zu waschen. Wenn du statt­des­sen dei­ne nor­ma­le Klei­dung bei 30°C wäscht, kannst du bis zu 40 Euro im Jahr sparen.

Spartipp 10: Wäsche an der Luft trocknen

Ein Trock­ner ist eine schnel­le Mög­lich­keit dei­ne Wäsche zu trock­nen, aber auch eine sehr teu­re. Wenn du statt­des­sen dei­ne Wäsche an der Luft trock­nen lässt, schonst du nicht nur dei­ne Wäsche, wodurch sie län­ger hält, son­dern du sparst auch bis zu 180 Euro im Jahr.

Spartipp 11: Sparduschkopf und Perlatoren nutzen

Per­la­to­ren sind klei­ne Auf­sät­ze wel­che anstatt eines Sie­bes auf den Was­ser­hahn geschraubt wer­den. Per­la­to­ren sor­gen dafür, dass das Was­ser mit Luft ver­setzt wird. Somit hast du wei­ter­hin das Gefühl eines star­ken Was­ser­strahls, der Was­ser­durch­fluss kann damit aber von 14 Liter pro Minu­te auf bis zu 4,5 Liter pro Minu­te redu­ziert wer­den. Das heißt du ver­brauchst fast 10 Liter Was­ser weni­ger pro Minu­te, wenn du z. B. dei­ne Hän­de wäscht.

Etwas ähn­li­ches gibt es auch für die Dusche und zwar soge­nann­te Spar­dusch­köp­fe. Die­se arbei­ten mit­un­ter nach dem glei­chen Prin­zip und kön­nen so den Durch­fluss von 20 Liter pro Minu­te auf 7–8 Liter Was­ser pro Minu­te mehr als halbieren.

Mit die­sen bei­den nütz­li­chen Din­gen sparst du nicht nur enor­me Men­gen an Was­ser, son­dern auch bis zu 250 Euro im Jahr.

Spartipp 12: Warmwassertemperatur senken

Wenn du einen Warm­was­ser­spei­cher oder einen Durch­lauf­er­hit­zer hast, kannst du hier meis­tens die gewünsch­te Tem­pe­ra­tur selbst ein­stel­len. 60°C sind hier meis­tens aus­rei­chend. Denn ein hei­ßes Bad hat in der Regel 40°C Was­ser­tem­pe­ra­tur. Unter 60°C soll­te der Warm­was­ser­spei­cher aber nicht ein­ge­stellt wer­den um den Aus­bruch von Legio­nel­len vor­zu­beu­gen. Mit die­sem Tipp kannst du bis zu 35 Euro im Jahr sparen.



Spartipp 13: Energieeffiziente Geräte

Wenn du Gerä­te besitzt die bereits 10 Jah­re oder älter sind, kann es sich loh­nen ein­mal den Ener­gie­ver­brauch mit einem neu­en Gerät zu ver­glei­chen. Vor allem bei Kühl­schrän­ken und Geschirr­spühl­ma­schi­nen kann sich das loh­nen. Aber auch wenn du noch einen alten Röh­ren­mo­ni­tor besitzt, lohnt sich der Wech­sel auf neue LED-Bild­schir­me bzw. Fern­se­her. Damit kannst du Erspar­nis­se von bis zu 100 Euro und mehr im Jahr erreichen.

Spartipp 14: Geräte in passender Größe kaufen

Ach­tet auch auf die Grö­ße wenn du neue Gerä­te kaufst. Für einen 1–2 Per­so­nen­haus­halt benö­tigst du meis­tens kei­ne Wasch­ma­schi­ne mit 8kg Fas­sungs­ver­mö­gen. Hier ist ein Fas­sungs­ver­mö­gen von 5–6kg meist aus­rei­chend. Dadurch sparst du in jedem Wasch­gang bares Geld, da du die Wasch­ma­schi­ne voll lau­fen las­sen kannst. Das glei­che gilt auch für Kühl­schrän­ke und Gefrier­schrän­ke. Wenn du dar­auf ach­test sparst du nicht nur Geld beim Ein­kauf, son­dern auch bis zu 30 Euro jedes Jahr.

Spartipp 15: Laptop statt PC

Wenn du einen Lap­top anstatt eines PC’s nutzt bist du nicht nur mobi­ler, son­dern sparst auch eini­ges an Strom. Denn ein Lap­top ist bedeu­tend spar­sa­mer als ein Desk­top PC. Dadurch kannst du bis zu 50 Euro im Jahr sparen

Spartipp 16: Geräte ganz ausschalten

Einer der größ­ten Ener­gie­ver­nich­ter ist der Stand­By-Betrieb. Daher schal­te dei­ne Gerä­te kom­plett aus wenn du die­se nicht benö­tigst. Wenn es kei­nen rich­ti­gen Aus­schal­ter an dei­nem Gerät gibt oder es dir zu umständ­lich ist, dann benutz­te schalt­ba­re Steck­do­sen. Damit kannst du dei­ne Gerä­te kom­plett vom Strom tren­nen. Eben­falls gibt es hier eini­ge Model­le, wel­che auch direkt den Strom­ver­brauch mes­sen kön­nen. Durch die­se bekommst du auch ein­mal ein Gefühl, was dei­ne Gerä­te so an Strom ver­brau­chen. Ich ver­spre­che dir, du wirst über­rascht sein. Wenn du auf den Stand­by-Betrieb ver­zich­test, kannst du bis zu 120 Euro im Jahr einsparen.

Spartipp 17: LED-Leuchtmittel nutzen

Ein wei­te­res gro­ßes Ein­spar­po­ten­zi­al gibt es bei dei­ner Beleuch­tung. Wenn du noch alte Glüh­bir­nen oder Halo­gen­strah­ler nutzt, soll­tet du auf LED-Leuch­ten umstei­gen. Die­se hal­ten nicht nur bedeu­tend län­ger, son­dern ver­brau­chen auch nur einen Bruch­teil an Strom. Je nach­dem wie vie­le Lam­pen du hast, kannst du mit einem Umstieg auf LED 180 Euro und mehr im Jahr sparen.

Spartipp 18: Zimmerthemperatur prüfen

Einer der größ­ten Ener­gie­kos­ten ist das Hei­zen. Jedes Grad weni­ger spart bis zu 5–10% Ener­gie­kos­ten ein. Daher lohnt es sich sehr, nur dann zu hei­zen wenn man auch zu Hau­se ist und auch nur auf die Tem­pe­ra­tur zu hei­zen, die für einen selbst ange­nehm ist. Die meis­ten Men­schen emp­fin­den 20°C als eine ange­neh­me Zim­mer­tem­pe­ra­tur. Im Bad darf es aber auch schon mal 22°C warm sein. 

Da das Ein­stel­len der Tem­pe­ra­tur an gewöhn­li­chen Heiz­kör­per­ther­mo­sta­ten sehr schwie­rig ist, loh­nen sich in die­sem Bereich digi­ta­le Heiz­kör­per­ther­mo­sta­te. Hier kannst du Grad­ge­nau ein­stel­len wie warm es sein soll und kannst eben­falls Zeit­pro­fi­le ein­stel­len, in denen du nicht zu Hau­se bist oder schläfst und die Tem­pe­ra­tur somit run­ter gere­gelt wer­den kann. Eben­falls ist es mög­lich, dass die­se Ther­mo­sta­te auch auto­ma­tisch die Hei­zung zudre­hen, wenn du lüf­test. Es lohnt sich also sehr in die­sem Bereich auf­zu­rüs­ten, denn mit jedem Grad weni­ger das du hei­zen musst, sparst du ca. 130 Euro im Jahr.

Spartipp 19: Stoßlüften statt Fenster kippen

Rich­ti­ges Lüf­ten beugt nicht nur Schim­mel vor, son­dern spart auch rich­tig viel Geld. Ver­mei­de es daher dei­ne Fens­ter dau­er­haft zu kip­pen. Denn durch ein gekipp­tes Fens­ter fin­det nur ein gerin­ger Luft­aus­tausch statt. Aller­dings kühlt die Woh­nung und vor allem die Wän­de sehr stark aus. Daher muss umso mehr Ener­gie auf­ge­wen­det wer­den um die Woh­nung wie­der auf die gewünsch­te Tem­pe­ra­tur zu heizen.

Statt­des­sen soll­test du mehr­mals am Tag Stoß­lüf­ten. Denn beim Stoß­lüf­ten hast du inner­halb kür­zes­ter Zeit einen gro­ßen Luft­aus­tausch. Das heißt feuch­te ver­brauch­te Luft wird nach außen abtrans­por­tiert und fri­sche Luft kommt in die Woh­nung. Zum Stoß­lüf­ten ein­fach die Fens­ter kom­plett öff­nen und nach 5–10 Minu­ten wie­der schlie­ßen. Eben­falls geht beim Stoß­lüf­ten viel weni­ger Wär­me ver­lo­ren. Somit kannst du durch rich­ti­ges Lüf­ten bis zu 180 Euro im Jahr sparen.

Spartipp 20: Heizkörper entlüften

Ein wei­te­rer Punkt, wel­cher ger­ne ver­ges­sen wird, ist das regel­mä­ßi­ge Ent­lüf­ten der Hei­zung. Mach das am bes­ten immer wenn die Heiz­sai­son beginnt. Spä­tes­tens aber, wenn die Hei­zung glu­ckert oder nicht mehr rich­tig warm wird. Durch das ent­lüf­ten kann Luft, wel­che sich im Heiz­kreis­lauf gebil­det hat, ent­wei­chen. Das ist sehr wich­tig, da Luft ein schlech­ter Wär­me­lei­ter ist und somit die Hei­zung inef­fi­zi­en­ter wird. Durch regel­mä­ßi­ges Ent­lüf­ten kannst du bis zu 30 Euro im Jahr sparen.

Du siehst, du kannst mit ganz ein­fa­chen Tricks dei­nen Ener­gie­ver­brauch effek­tiv sen­ken und das ohne an Kom­fort ein­bü­ßen zu müs­sen. Und das bes­te dar­an ist, dass du beim spa­ren auch gleich noch etwas gutes für die Umwelt tust, da du weni­ger Ener­gie und Was­ser verbrauchst!

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